Was machen wir?

Wir sind aktiv in folgenden Disziplinen ( eine kleine Auswahl ):

Klettern ( Sportklettern, Bouldern, Alpinklettern, Eisklettern )

Grundsätzlich muss man beim Klettern unterscheiden zwischen dem Hallenklettern an der Kunstwand und dem Klettern draußen am „echten Fels“.

Während wir in den Wintermonaten fast ausschließlich in der Halle klettern, geht es in den Sommermonaten oder an Wochenenden an die Steinwand oder in die Fränkische Schweiz, wo wir dann richtig das Klettern in Seilschaften üben. Beim Sportklettern, das heißt an gut abgesicherten Routen, testen wir ausgiebig, was klettertechnisch möglich ist.

Nicht mehr wegzudenken ist das Bouldern, das heißt das Klettern bis auf Absprunghöhe (bis ca. 3m). Man trainiert dabei nicht nur anspruchsvolle Bewegungsabläufe, sondern das ganze macht auch unheimlich viel Spaß. Gemeinsames Knacken von Boulderproblemen und der Erfolg machen diese Spielform des Kletterns überaus beliebt in unseren Jugendgruppen. So gehört die Fahrt nach Fontainebleau (Frankreich), das „Bouldermekka“ in Europa, seit Jahren zum Pflichtprogramm.

Wenn Ihr mehr wollt, fahren wir in den Sommerferien zum Klettern in die Alpen. Dort tasten wir uns auch schonmal an Alpinkletterrouten ran, d.h. an Mehrseillängen, wo Ihr eventuell dann auch schonmal selber Eure Sicherungen bauen müsst. Das lernt Ihr natürlich vorher bei uns in den Gruppenstunden und bei der Ausbildung an der Steinwand. Und auch noch vieles mehr, was es da zu beachten gilt!

Tja, als Letztes gibt es noch das sogenannte, noch nicht allzu bekannte und mit den anderen nicht ganz so vergleichbare Eisklettern, d.h. mit Eisgeräten und Steigeisen an Eisfällen hochklettern. Hört sich irgendwie extrem an, muss es aber nicht sein. Wir haben auch einen idealen Eisfall in der Rhön ausgemacht, um uns mit Euch auf die nächste Eiszeit vorzubereiten. Uns Jugendleiter*innen hat’s einen riesen Spaß gemacht. Leider kann man in der Rhön nur vielleicht an 3-4 Wochenenden im Jahr Eisklettern, deshalb kann diese Aktion nur relativ kurzfristig geplant werden und stattfinden.

Wandern

Wandern, das muss nicht unbedingt öde sein. Wir wandern ja auch nicht im Flachland, sondern da, wo es hoch hinaus geht. Wir sind dabei auf der Suche nach einsamen Landschaften, fern von ausgetrampelten Wegen, auf hohe Berge, durch tiefe Schluchten und versuchen an die Orte zu kommen, wo noch wenige Menschen ihren Fuß hingesetzt haben. Natürlich gibt’s volles Programm, je nachdem wo und wie wir unterwegs  sind, ob im Zelt oder auf einer urigen Hütte kann es schonmal die ein oder andere Überraschung geben, auf die wir nicht gefasst waren. Das kann ein klarer Bergsee sein, der zum Baden einlädt, oder ein Gewitterschauer. Die Unberechenbarkeit und gleichzeitig die Schönheit der Natur. Das sind die Abenteuer die jeder Mensch sucht – ob im Mittelgebirge oder in den Alpen.

Klettersteige

Höher, luftiger, steiler, aber trotzdem nicht allzu schwer. Das bieten fest angelegte Steige. Am Drahtseil gesichert, überwindet man luftige Steilwände.

Im Frühjahr sind wir jedes Jahr an den Fränkischen Klettersteigen unterwegs und in den Alpen haben wir schon einige luftige Steige hinter uns. Ob Pidinger Klettersteig, Via della d’Amiczia, Via Rino Pisetta oder andere Steige in den Dolomiten, glaubt mir, wenn Ihr die erstmal gemacht habt, dann seid Ihr süchtig danach.

Hochtouren

Hochtouren, das bedeutet auf die höchsten Gipfel der Alpen steigen, meist auch über Gletscher. Wir zeigen Euch bei unserem Eiskurs, wie man mit Pickel, Steigeisen und Seil im Eis umgeht. Am letzte Tag von unserem Eiskurs versuchen wir uns dann an einem hohen 3000er.

Abfahrtsski / Skitouren

Auch mit den Skiern sind wir jedes Jahr (traditionell im Pitztal) auf den Pisten unterwegs. Auch Anfänger können hier durchaus das „Brettln“ mit uns lernen. Meist mit zwei Gruppen durchstreifen wir das Skigebiet, suchen auch schonmal mit den etwas Fortgeschritteneren die ein oder andere schwarze Piste auf, wie auch den etwas abseits gelegenen Tiefschnee. Und abends auf der Hütte gibt’s dann Lügenmäxchen, Ramsch und Schwimmen bis nachts die Sterne funkeln.

Skitouren, das heißt ohne Hilfe von Liften auf die Berge zu steigen, um dann weit ab von präparierten Pisten seine Spuren durch den unberührten Schnee zu ziehen. Mit Fellen unter den Skiern steigt man früh morgens von einer Hütte hinauf und saust vormittags in einer atemberaubenden Talfahrt wieder hinunter. Je nach Motivation sind wir nachmittags dann oft noch zu manch eigenartigen Aktionen unterwegs, wie so manche Schluchtdurchquerung mit Schneeschaufelrutschpartie, „Wechtenbuddeln“ oder nicht zu vergessen so manch nächtliche Pistenabfahrt mit Stirnlampe.

Winterbiwak / alpine Biwakwanderungen

Winterbiwak, das heißt im Winter draußen im Freien übernachten. Weite weiße Landschaften mit yetigroßen Schneeschuhen zu durchkämmen, abends sein Zelt irgendwo in windgeschützter Lage aufzubauen und morgens im Zelt oder evtl. auch in einem Iglu im hoffentlich warmen Schlafsack aufwachen. Hört sich extrem an, es kommt aber wie auch so oft auf die Ausrüstung an. Meist finden unsere Biwaks in der Rhön statt, bei entsprechender Schneelage. So biwakierten wir schon am Pferdskopf, Himmeldunk und Tannenfels.

Die alpine Biwakwanderung ist eigentlich fast dasselbe wie das Winterbiwak, nur findet diese in den Alpen statt. Dort übernachten wir dann aber meist auf Hütten in so genannten Winterräumen. Urige Hüttenatmosphäre, Schneeballschlachten etc. gehören fast ebenso zur Tradition, wie einen unberührter Gipfel mit Schneeschuhen zu erreichen. Nicht alles wird hier reibungslos funktionieren, denn der Winter in den Alpen zwingt oft zur Umkehr. Dennoch, die Bilder und Erfahrungen schweißen zusammen und machen die Sache zu einem großartigen Erlebnis.

MTB Mountainbike ( Camp / Tour )

Bei unserem MTB-Camp geht richtig die Post ab. Seid Ihr schonmal über drei Paletten gehüpft? Blind Bike gefahren? Habt ihr schonmal den Mambo mit dem Bike getanzt? Fußball gespielt habt ihr wohl auch noch nicht, oder? Das ganze hört sich so verrückt an, dass es einfach Spaß machen muss und das tut es auch. Ihr glaubt gar nicht, was alles möglich ist. Wir zeigen es euch auf unserem lustigen, lockeren Bike-Camp.

Auf unserer MTB-Tour ziehen wir durch die Rhöner Lande auf der Suche nach heißen Trails, steilen Abfahrten und besten Orten für unsere Bikeabenteuer. Das fordert zwar in gewisser Weise Eure Kondition bei den Bergauffahrten (wer runter will muss auch hoch), aber die Abfahrten sind dann meistens erste Sahne und sind für jeden machbar, der eine Packung „Mumm in den Knochen hat“.