Von Hütte zu Hütte, von See zu See, zwischendurch gings über Schnee

Schon während der Fahrt hatte sich der Himmel über uns verdunkelt und als wir ankamen regnete es. Aber da wir zur ersten Hütte aufsteigen mussten zogen wir unsere Wanderschuhe und Regenjacken an uns los ging es. Das Ziel war die Eisseehütte auf 2521m. Den nahen gelegenen Eissee besuchten wir natürlich am nächsten Tag, wobei wir einen kleinen Umweg auf unserer Route zur Johannishütte in Kauf nahmen. Und obwohl der See seinem Namen gerecht wurde, ließ sich ein Teil der Gruppe nicht davon abhalten sich in diesem kurz zu erfrischen. Auf der Johannishütte, die durch einige Schneefelder nur schwer zu erreichen war, verbrachten wir dann zwei Nächte, sodass wir einen Tag für einen Klettersteig nutzen und einen Dreitausender besteigen konnten, ohne dabei unser gesamtes Gepäck mitschleppen zu müssen. Da die Johannishütte an einem Fluss gelegen war, ließen wir es uns auch hier nicht nehmen baden zu gehen. Anschließend ging es weiter zur Essener-Rostocker-Hütte, von welcher aus wir dann schließlich wieder ins Tal abstiegen. Zusammen haben wir fünf schöne Tage verbracht, uns den einen oder anderen Sonnenbrand geholt, Gipfel bestiegen und jede eiskalte Bademöglichkeit genutzt.

Bericht: Aaron Wehner (Jugendleiter) und Pia Neuburger (Jugendleiterin)